Die Universitätsstadt Marburg, Kreisstadt des Landkreises Marburg-Biedenkopf, liegt in Hessen auf halber Strecke zwischen Frankfurt und Kassel. In der Kernstadt und den 16 äußeren Stadtteilen leben auf 123,93 km² derzeit 81.147 Einwohner (Stand: 31.12.2011).

Elisabeth-Kirche
Elisabeth-Kirche

Das Stadtbild wird durch die Einrichtungen der 1527 gegründeten ersten protestantischen Universität geprägt, die gleichzeitig mit ihren über 23.000 Studierenden (Wintersemester 2012/2013) wichtigster Wirtschaftsfaktor der Region ist.

 

Schlossberg
Schlossberg

 

Lahnufer
Lahnufer

 

Über der Stadt thront das Landgrafenschloss, dessen Grundsteinlegung zu Beginn des 12. Jahrhunderts noch unter thüringischer Herrschaft erfolgte. Nachdem man um 1200 Stadtrechte erhielt und Sophie von Brabant, Tochter der heiligen Elisabeth, im Jahr 1256 in Marburg das Land Hessen gründete, war Marburg bis zum Tode Landgraf Phlipps des Großmütigen 1604 Residenz der hesschischen (Hessen bzw. Hessen-Marburg) Landgrafen. Danach fiel Marburg an Hessen-Kassel und 1866 an Preußen. Nach dem zweiten Weltkrieg war Marburg dann wieder Teil des Landes Hessen.

Ockershausen ist eine Stadtteilgemeinde der Kernstadt Marburgs und wird gern als das Dorf in der Kernstadt bezeichnet. Die ehemals eigenständige Gemeinde fiel bereits 1931 zur Stadt Marburg und verfügt neben dem Richtsberg als einziger Kernstadtteil über einen eigenen Ortsbeirat. Aktuell leben über 6.000 Einwohner in Ockershausen.

altes Dorf Getreidefeld Neubau Wollff'sche Stiftung Dallesplatz